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Der richtige Implantationszeitpunkt

Wann ein Implantat eingesetzt wird, hängt von persönlichen, anatomischen und chirurgischen Aspekten ab. Unter Abwägung von Risiken schlägt der Zahnarzt den Implantationszeitpunkt vor. Einen optimalen Zeitpunkt gibt es in der Regel nicht, da die Ausgangssituation des Patienten individuell betrachtet werden muss. Grundsätzlich gibt es drei Zeitpunkte für die Einbringung von Zahnimplantaten.

Welche Implantationszeitpunkte gibt es?

Bei der Sofortimplantation wird das Implantat sofort nach einer Zahnextraktion bis einige Tage danach eingesetzt.
  • Die Frühimplantation erfolgt nach Abheilung des Weichteilgewebes nach ca. 4-8 Wochen
  • Bei der Spätimplantation wird bis zur Ausheilung des Knochens gewartet (ca. 3 Monate)
  • Vorteile und Nachteile der einzelnen Implantationszeitpunkte

    Eine Sofortimplantation ist vor allem bei Verlust eines Frontzahnes sinnvoll. Sie hat meist einen kosmetischen Hintergrund. Erfolgt eine Spätimplantation zu spät, zum Beispiel dann, wenn ein Zahn schon jahrelang fehlt, dann können zusätzliche Maßnahmen wie z. B. ein Knochenaufbau notwendig werden. Bei späten Implantationen, wenn die Zahnlücke restlos ausgeheilt ist, vermindert sich dafür im Gegenzug das Infektionsrisiko. Sofort- und Frühimplantation haben die Vorteile einer verkürzten Behandlungsdauer.

    Wie ermittelt der Behandler den richtigen Implantationszeitpunkt?

    Der Zahnarzt prüft im Rahmen der Diagnostik anhand eines Röntgenbildes den Zustand des Kieferknochens. Wenn der Knochen stabil ist und eine ausreichende Qualität sowie genügend Zahnfleisch aufweist, steht einer Implantation nichts mehr im Wege. Natürlich dürfen keine Entzündungen vorliegen.

    Viele Zahnärzte entscheiden sich für eine späte Implantation. Nach einigen Monaten hat sich der Knochen stabilisiert und das Zahnfach ist vollständig ausgefüllt. Mehr Knochenmasse ist für ein erfolgreiches Einsetzen des Implantats von Vorteil.

    Die Diagnostik zur Ermittlung des richtigen Implantationszeitpunktes

    Um den richtigen Implantationszeitpunkt zu finden, ist eine umfassende Diagnostik besonders wichtig. Mittels Röntgendiagnostik werden zweidimensionale Aufnahmen des Kiefers angefertigt. Zudem verwenden viele Zahnärzte auch die dreidimensionale Röntgentechnik (DVT), um schwierige Situationen oder den implantationszeitpunkt genauer festlegen zu können. Erfahren Sie mehr zum Thema: Diagnostik für Zahnimplantate.

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    Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2020

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    Florian Draenert
    Prof. Dr. Dr. Dr. Florian Draenert über:

    Sofortimplantate

    Unter Sofortimplantaten versteht man Implantate, die unmittelbar nach einer Zahnentfernung in den Kiefer eingesetzt werden. Das geht aber nicht immer. Wann es geht, beantwortet Prof. Dr. Dr. Dr. Florian Draenert, Mund-Kiefer-Gesichtschirurg aus München (Altstadt), in der Experten-Sprechstunde "Sofortimplantate".

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