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Zahnimplantate:Arztsuche

Risiken nach einer Implantation

Nach dem Einsetzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen kann es zu einigen postoperativen Komplikationen kommen. Bei den Risiken nach einer Implantation unterscheidet man zwischen Frühkomplikationen und Spätkomplikationen

Frühkomplikationen nach einer Implantation

Nach einer Implantation kann es wie bei jedem operativen Eingriff zu einigen Frühkomplikationen kommen. Dazu zählen unter anderem:

  • Wundheilungsstörungen
  • Schwellungen
  • Blutungen
  • Bildung von Blutergüssen
  • Schmerzen
  • Wundinfektionen
  • Implantitis

Unter gesunden Umständen liegt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion am Zahnimplantat (Implantitis) bei unter 5%. Eine solche Entzündung kann jedoch zum Verlust des Zahnimplantates führen. Bestimmte Risikofaktoren wie Rauchen oder Parodontitis erhöhen die Entstehung einer solchen Frühinfektion. Kommt es erst nach einem längeren Zeitraum nach der Implantation zu einer bakteriellen Entzündung am Implantat, spricht man von Periimplantitis.

Spätkomplikationen nach einer Implantation

Als Spätkomplikationen bezeichnet man Komplikationen, die erst nach einem längeren Zeitraum, sogar erst nach Jahren nach der Implantation auftreten können. Dazu zählen Probleme, die das Zahnimplantat selbst oder auch den Zahnersatz auf den Implantaten betreffen.

Zwar gehört die Versorgung mit Zahnimplantaten zu den sichersten Behandlungsmethoden aus dem Bereich der Zahnmedizin, allerdings nach einer Implantation Probleme an Zahnimplantaten auftreten, die deren Haltbarkeit beeinträchtigen. Dies liegt daran, dass die Mundhöhle hervorragende Bedingungen für die Ausbreitung von Bakterien bietet.

Da zudem nirgendwo im Körper so enorme Kräfte auftreten wie beim Kauen, kann es durch die hohe Belastung des Zahnersatzes, die sich auf die Zahnimplantate auswirkt folgenden Spätkomplikationen kommen:

  • Natürlicher Verschleiß
  • Materialermüdung
  • Lockerung der Verbindungsschrauben
  • Bruch der Verbindungsschrauben
  • Bruch des Zahnimplantats

Risiko: Implantatverlust

Heilt ein Zahnimplantat nicht richtig ein oder entzündet sich, kann es durchaus zum Implantatverlust kommen. Zwar handelt es sich hierbei um einen seltenen Verlauf, jedoch ist genau aus diesem Grund eine professionelle Nachsorge und regelmäßige Implantat-Prophylaxe besonders wichtig. Auf diese Weise können mögliche Infektionen und Komplikationen erkannt und frühzeitig behandelt werden, wodurch der Verlust des Zahnimplantates vermieden werden kann.

Muss ein Zahnimplantat im schlimmsten Fall entfernt werden, kann eine Implantation in der Regel erneut durchgeführt werden, wenn die Ursache der Komplikation erkannt und behandelt wurde.

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