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Implantate im Oberkiefer: Besonderheiten

Auch für Implantate im Oberkiefer gilt: Es können sowohl einzelne, mehrere als auch alle Zähne ersetzt werden.

Der Vorteil insbesondere bei auf Implantaten befestigten Prothesen im Oberkiefer liegt auf der Hand, denn die Implantate im Oberkiefer sorgen für festen Halt, wodurch Patienten ohne Gaumenplatte und Haftcreme auskommen. Somit bleibt die Lebensqualität genauso erhalten wie der Geschmacksinn und die Fähigkeit, auch Äpfel und andere harte Lebensmittel zu kauen.

Möchte man also ein Zahnimplantat oder mehrere Zahnimplantate im Oberkiefer einsetzen lassen und ihre Vorteile auskosten, müssen aber einige Besonderheiten beachtet werden:

Besonderheit: Kieferknochenqualität & Kieferhöhle

Der Oberkieferknochen ist im Gegensatz zum Unterkieferknochen poröser, weicher und auch schwächer. Dies kann zu Problemen führen, wenn es um das Einsetzen von Zahnimplantaten geht, da der Knochen aufgrund seiner Beschaffenheit und Kieferknochenqualität oftmals nicht genügend Halt bietet, um ein Implantat im Oberkiefer fest zu verankern.

Eine weitere Besonderheit stellt die große Kieferhöhle über dem Oberkieferknochen dar, die eine natürliche Verbindung zur Nase darstellt. Diese Kieferhöhle hat eine empfindliche Schleimhautauskleidung, die beim Einsatz eines Zahnimplantates in den Oberkiefer nicht durchbrochen werden darf, da es sonst zu einer Entzündung der Kieferhöhle kommen kann. Das wiederrum erhöht verständlicherweise das Risiko von Implantatverlust.

Eine besondere Wichtigkeit stellt somit eine fundierte Diagnostik und präzise Planung im Vorfeld einer Implantation im Oberkiefer dar.

Besonderheit: Seitenzahnbereich

Vor allem im Seitenzahnbereich und Backenzahnbereich ist das Knochenangebot für ein Implantat im Oberkiefer meist ungünstig. Gehen Zähne seitlich verloren, dehnt sich die luftgefüllte Kieferhöhle in Richtung des zahnlosen Kieferkamms aus, der dadurch in seiner Breite abnimmt. Das Einsetzen eines Implantats wird dadurch nicht mehr möglich, weil nicht genügend Knochen vorhanden ist. Durch einen Knochenaufbau im Oberkiefer, beispielsweise durch einen Sinuslift, kann dieses Problem aber behoben werden.

Besonderheit: Schneidezahn-Rekonstruktion

Kommt es beispielsweise durch einen Unfall zum Verlust eines Schneidezahns im Oberkiefer, ist es besonders wichtig, diesen zeitnah durch ein Implantat zu ersetzen, um Zahnfleischrückgang zu verhindern. Ist dies bereits geschehen, kann ein versierter Behandler mit einer Schleimhauttransplantation (zur Rezessionsdeckung) die gewünschte Form des Zahnfleischs wiederherstellen.

Erfahren Sie mehr zum Thema: Schneidezahn durch ein Implantat im Oberkiefer ersetzen.

Möglichkeiten für Zahnimplantate im Oberkiefer ohne Knochenaufbau

Mittlerweile gibt es auch bei schlechtem Knochenangebot im Oberkiefer Möglichkeiten, Implantate einzusetzen, ohne, dass im Vorfeld ein Knochenaufbau durchgeführt werden muss.

Dazu zählen spezielle Implantat-Systeme, wie das Zygoma-Implantat, das sich vor allem durch seine besondere Länge auszeichnet, oder das All-on-4™-Konzept, das bei einem komplett zahnlosen Kiefer Anwendung findet und die Verankerung einer implantatgetragenen Prothese ohne Gaumenplatte auf lediglich 4 Zahnimplantaten sowie bei bereits beginnendem Knochenschwund, ermöglicht. Das macht sich natürlich auch bei den Kosten für Zahnimplantate bemerkbar, denn ein Knochenaufbau ist in der Regel teuer.

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