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Zahnimplantate bei Kindern und Jugendlichen

Das Einsetzen von Zahnimplantaten ist bei Kindern und Jugendlichen problematisch, denn das Ergebnis einer Implantation ist, durch das noch ausstehende Wachstum des Kiefers, nicht kalkulierbar.
Da ein abgeschlossenes Kieferwachstum jedoch eine sehr wichtige Vorraussetzung für eine erfolgreiche Zahnimplantatbehandlung ist, sollte der Eingriff nur unter Berücksichtigung des biologischen Wachstumsstadiums geplant und durchgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

» Welche Faktoren spielen eine Rolle?
» Warum sind Implantate bei Kindern kritisch?
» Wer trägt die Kosten?

Welche Faktoren spielen eine Rolle bei Implantaten bei Kindern?

Psychische Belastung

Der individuelle Leidensdruck der jungen Patienten sollte im Einzelfall berücksichtigt werden. Dieser nimmt häufig aber erst in der Pubertät so stark zu, dass die Versorgung mit einem Zahnimplantat in den Fokus rückt.

Auch bei Sportunfällen kann es im Alter der Pubertät zu Frontzahntraumata kommen. Hier sind die Auswirkungen der psychischen Belastung dem Aufwand und den Risiken einer Implantation gegenüberzustellen.

Alternative bei Milchzähnen

Ist im Milchzahngebiss ein vorderer Schneidezahn betroffen, dann bietet sich in manchen Fällen eine Zahntransplantation an. Hierfür wird beispielsweise einer der Eckzähne aus dem Milchzahngebiss an die Position des verlorenen Schneidezahns gesetzt. So wird zumindest eine ästhetische Verbesserung erzielt.

Warum sind Implantate bei Kindern kritisch zu betrachten?

Wenn der Kiefer wächst, werden Bewegungen erzeugt, denen sich ein Implantat möglicherweise nicht anpassen kann. Durch Anpassungen der Krone können diese zwar ausgeglichen werden, aber eine regelmäßige Kontrolle und Korrektur bleibt nicht erspart.

Da das Risiko für Komplikationen höher ist als bei einem Kiefer mit abgeschlossenem Wachstum, kann der Zahnarzt unter Umständen dazu raten, mit einer Implantation zu warten.

Man geht zwar davon aus, dass der Kiefer bei Mädchen etwa ab dem 16. und bei Jungen ab dem 18. Lebensjahr ausgewachsen ist, nichtsdestotrotz sollte man auch zu diesem Zeitpunkt Rücksprache mit dem Zahnarzt halten, um Komplikationen zu vermeiden. Denn auch die Wachstumsstadien sind individuell verschieden.

Zahnimplantate für Kinder – Wer trägt die Kosten?

Haben sich Behandler, Eltern und Kind dafür entschieden, dass die Versorgung mit einem Implantat erfolgen soll, erfolgt die Berechnung und Erstattung wie bei Erwachsenen. Die Krankenkasse übernimmt einen Festkostenzuschuss, die darüber hinaus gehenden Kosten werden von den Eltern getragen.

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Zuletzt aktualisiert am: 09.03.2022
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Gavriil Moutsidis
Gavriil Moutsidis über:

Zahnimplantate für Angstpatienten

Die Angst vor dem Zahnarzt macht auch bei Implantaten nicht halt. Hier sind spezielle kommuniktative Fähigkeiten und teils besondere Ausstattung (wie Vollnarkose) gefragt. In der Experten-Sprechstunde "Zahnimplantate für Angstpatienten" beantwortet Gavriil Moutsidis, Zahnarzt aus Berlin (Schöneberg), Fragen von Patienten hinsichtlich der Versorgung mit Zahnimplantaten bei Zahnarztangst.

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