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Zahnimplantate:Arztsuche

Kosten für Knochenaufbau

Unter dem Begriff Knochenaufbau werden unterschiedliche Verfahren zur künstlichen Gewinnung bzw. Rekonstruktion des Knochengewebes im Oberkiefer und Unterkiefer zusammengefasst. Sie unterscheiden sich stark in Aufwand und Komplexität, sodass die Kosten für Knochenaufbau pauschal nicht festgelegt werden können.

Stellt sich im Rahmen der Diagnostik einer Implantatbehandlung heraus, dass nicht ausreichend natürlicher Kieferknochen vorhanden ist, kann ein Implantat nicht sicher verankert werden. In diesen Fällen muss ein Knochenaufbau durchgeführt werden.

In Abhängigkeit von den individuellen, anatomischen Verhältnissen sowie der Schwere des Knochenmangels werden die Kosten für einen Knochenaufbau bemessen. Die nachstehenden Preise für die unterschiedlichen Methoden dienen der Orientierung und können variieren.

Knochenanlagerung mit Spänen

Bei dieser einfachen Technik des Knochenaufbaus, werden Knochenpartikel in Form von Bohrspänen oder Knochenersatzmaterial direkt in den Kieferknochen eingebracht. Üblicherweise werden Knochenanlagerungen mit Spänen im Zuge der Implantation gemacht.

Gesamtkosten ca. 60-350€ , davon ca. 50-80€ für das Honorar des Behandlers

Knochenblock

Ein Knochenblock wird von einer anderen Stelle des Körpers entnommen und in den Kieferknochendefekt eingesetzt.). Wird hauptsächlich als alleiniger Eingriff durchgeführt.

Gesamtkosten ca. 300-750€ , davon ca.170-390 € für das Honorar des Behandlers

Interner Sinuslift

Sonderform des Knochenaufbaus. Minimalinvasives Verfahren, das bei vergleichsweise ausreichend vorhandenem Restknochenangebot im Oberkiefer durchgeführt wird. Das Auffüllen mit dem Knochenersatzmaterial erfolgt ausschließlich über den Bohrkanal, der auch zum Setzen des Implantats benötigt wird. Kann zeitgleich mit der Implantation durchgeführt werden. Ein zusätzlicher Eingriff wird überflüssig.

Gesamtkosten ca. 300-500€ , davon ca. 195-295€ für das Honorar das Behandlers

Externer Sinuslift

Minimal-invasive Sonderform des Knochenaufbaus. Insbesondere für den umfangreicheren Knochenaufbau geeignet. Durch ein Bohrfenster seitlich des bestehenden Knochendefekts wird das Knochenersatzmaterial eingebracht. Sofern eine Mindestbreite an Restknochen im Oberkiefer vorhanden ist, kann auch die Versorgung mit Zahnimplantaten im Rahmen des Knochenaufbaus erfolgen.

Gesamtkosten ca. 600-1100€ abhängig von der Region, davon ca. 390-590€ für das Honorar des Behandlers

Beckenkammtransplantat

Eines der aufwendigsten Verfahren der Implantologie . Für umfangreichen Knochenaufbau vorgesehen. Beinhaltet die Entnahme eines Knochenspans aus dem Beckenkamm. Dieser Eingriff wird von einem Chirurgen unter Narkose durchgeführt. Der entnommene Span wird angepasst und mit Schrauben im Kiefer verankert. Das Einbringen von Zahnimplantaten ist in der Regel zeitgleich möglich.

Gesamtkosten ca. 5000€, inbegriffen sind Honorare für den Chirurgen, Anästhesisten sowie den Krankenhausaufenthalt

Distraktionsosteogenese (Bone Splitting)

Sogenannte Knochenneubildung durch Auseinanderziehen. Der Kieferknochen wird der Kieferknochen in einen oberen und unteren Anteil gespalten. Die Methode stützt sich auf das Potenzial des Knochens zur Bruchheilung, wodurch eine Neubildung des Knochens stattfindet und den Kieferknochen um mehrere Millimeter anhebt. Die Distraktionsvorrichtung für den Mund muss einige Wochen getragen werden.

Gesamtkosten: ca.1000–1500 € abhängig von der Region, davon ca. 215-350€ für das Honorar des Behandlers (Häufig wird auch ein Steigerungsfaktor über 3,5 angewandt)

Spezialisten für Knochenaufbau

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