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Zahnimplantate:Arztsuche

Was spricht gegen Zahnimplantate?

Gegenanzeigen und Kontraindikationen für Implantate

Zahnimplantate sind eine sonnvolle und effektive Möglichkeit, um fehlende Zähne dauerhaft zu ersetzen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Zahnimplantate nicht für alle Patienten geeignet sind, sprechen im Grunde nur wenige medizinische Gründe gegen eine Implantatbehandlung.

Unter Gegenanzeigen, auch Kontraindikationen genannt, versteht man Gegebenheiten, die eine Implantation unmöglich oder riskant machen. Hierbei unterscheidet man grundsätzlich zwischen allgemeinmedizinischen Gegenanzeigen oder anatomisch bedingten Gegenanzeigen. Liegt eine Kontraindikation für Zahnimplantate vor, ist in vielen Fällen oft nur eine differenzierte Diagnostik oder spezielle Implantat-Arten notwendig, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Allgemeinmedizinische Gründe gegen Zahnimplantate (Kontraindikationen)

Bei einer Implantation spielen nicht nur anatomische, sondern auch allgemeinmedizinische Kontraindikationen eine wichtige Rolle und es ist zwingend notwendig ein besonderes Augenmerk auf sie zu legen. Um das Risiko eines Misserfolges oder die Gefährdung der Allgemeingesundheit so gering wie möglich zu halten, sollten etwaige Risikofaktoren mit dem Behandler vorab besprochen werden.

Wichtige allgemeinmedizinische Kontraindikationen für Zahnimplantate:

  • Osteoporose
  • Nicht eingestellte Diabetes Mellitus
  • Erkrankungen des Knochens oder des Bindegewebes
  • Erhöhte Blutungsneigung
  • Rauchen
  • Titanunverträglichkeit bzw. Titanallergie

Anatomisch bedingte Kontraindikationen bei Zahnimplantaten

Eine Reihe anatomischer Kontraindikationen können den Erfolg einer Implantation sowohl kurz- als auch langfristig gefährden, schließen sie aber dennoch nicht aus. In den meisten Fällen ist es nur nötig vorbereitende Maßnahmen durchzuführen, um den Behandlungserfolg zu sichern. In jedem Fall ist eine ausreichende Diagnostik ausschlaggebend, um die richtige Behandlungsform zu finden.

Wichtige anatomische Gegenanzeigen für Zahnimplantate:

  • unzureichendes Knochenangebot
  • schlechte Knochenqualität
  • Gefährdung von Nervenästen oder Wurzeln von Nachbarzähnen
  • Bruxismus, allgemein ungünstige Bissverhältnisse
  • Nicht abgeschlossenen Kieferwachstum
  • Erkrankungen von Kieferknochen, Mundschleimhaut oder Zahnhalteapparat (Parodontitis)

Im Falle eines unzureichenden Knochenangebots ist ein vorheriger Knochenaufbau, bei dem künstliche Knochensubstanz in den Kieferknochen eingebracht wird, in der Regel notwendig, um den sicheren Halt des Implantats zu gewährleisten.

Beeinflusst das Alter den Implantationserfolg?

Für Zahnimplantate gibt es keine Altersbegrenzung nach oben. Gerade für Senioren sind Implantate eine hervorragende Möglichkeit, um herausnehmbare und lockersitzende Prothesen zu ersetzen und die Lebensqualität zu steigern. Steigendes Selbstwertgefühl sowie eine optisch ansprechendere Ästhetik sind weitere Vorteile, die Zahnimplantate für Senioren mit sich bringen.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen stellen Zahnimplantate oftmals eine Problematik dar, weil der Kieferknochen sich bis zum 16. Lebensjahr im Wachstum befindet. Eine Implantation sollte jedoch nicht immer ausgeschlossen werden. Es ist notwendig jeden Fall differenziert zu betrachten und durch eine gute Diagnostik die bestmögliche Lösung zu finden. In manchen Fällen ist eine Implantation trotzdem sinnvoll, um die Rückbildung des Kieferknochens durch die langfristige Entlastung zu verhindern und einem eventuell zukünftig notwendigem Knochenaufbau vorzubeugen.

In jedem Fall sollten Sie sich von einem fachkundigen Zahnarzt oder Implantologen ausgiebig beraten lassen, um Kontraindikationen auszuschließen und Ihr individuelles Risiko gering zu halten.

Sprechen die Kosten einer Implantatbehandlung gegen Zahnimplantate?

Viele Patienten ziehen eine Implantatbehandlung oftmals nicht in Betracht, da sie die Kosten scheuen. Hierzu lässt sich jedoch sagen, dass es mittlerweile Behandlungskonzepte wie z.B. All-on-4™ gibt, die den Kosten von herkömmlichem Zahnersatz nahe kommen. Selbstverständlich variieren die Kosten für Zahnimplantate je nach Ausgangssituation und ästhetischen Ansprüchen. Eine Möglichkeit, um Kosten zu sparen, stellen günstige Zahnimplantate dar.

Nicht kompetente Behandler

Gegen eine Implantatversorgung spricht auf jeden Fall ein unkompetenter Behandler, der eine sinnvolle Implantatbehandlung nicht anbieten will oder kann. Grund dafür ist oftmals die fehlende Erfahrung oder mangelnde Kompetenz z.B. bei schwierigen Situationen, bei denen beispielsweise ein Knochenaufbau notwendig ist.

Aus diesem Grund ist es stets empfehlenswert, sich an einen erfahrenen Implantologen bzw. Zahnarzt zu wenden, der über die notwendigen Fortbildungen im Bereich der Implantologie verfügt. Auf diese Weise kann eine sichere Versorgung mit Zahnimplantaten sichergestellt werden.

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